Das sind die besten phantastischen Romane der letzten 12 Monate. Jeden ersten Freitag im Monat stellen unabhängige Literaturkritiker*innen und Phantast*innen die besten Romane des Genres vor.

Als Garelun einen alten Drachen besiegt, schwört er den Abenteuern ab und bricht zu seiner letzten Reise auf, während der er seine Schätze holt und herausfinden will, worin seine Zukunft liegt. Dabei geht er Kämpfen geschickt aus dem Weg, wird von Dieben und Magiebegabten verfolgt und trifft auf neue und alte Gefährt*innen, die von ihm lernen wollen und mit ihm gemeinsam alte Wunden überwinden. Cozy Fantasy in einer wunderschönen Fantasywelt, in der es ähnliche Probleme gibt wie in unserer …
Platzierung im Vormonat (2)

Unsichtbare Monster, die die Erinnerung fressen. Wie kämpft man gegen etwas, an das man sich nach dem Kontakt nicht mehr erinnert? Wir begleiten Quinn, die als Leitung der Antimemetik-Abteilung das Unmögliche versucht, um die Menschheit vor diesen Monstern zu retten. Rasant geschrieben, kurzweilig, ein wenig Horror und für Personen mit Vorlieben von untypischen Stories genau das Richtige.
Platzierung im Vormonat (3)

Das Weltall zerbröselt in Felsen, auf denen Menschen leben. Eine Maschine, die alles vernichtet, um Rohstoffe aufzusaugen, und Schicksale, die zusammenkommen. Eine Sinkerin, die an den Ursprung des Alls vordringen will – ein Königsnachfolger, der verstehen will und andere Namenlose. Ein ganz neues Empfinden von Raum und Zeit, von Weltall, Einsamkeit, Freiheit, Kampf und Weltenbau in einem spannenden Roman zusammengefasst. Wer Lust auf eine ganz eigene Leseempfehlung hat – sollte sich das nicht entgehen lassen.
Platzierung im Vormonat (-)

Ein intelligentes Raumschiff, das unter einem Fluch leidet, da die eigene Mannschaft aufgrund mysteriöser Umstände immer wieder am Sterben ist. Ein Vampir, ein Werwolf, eine Mumie und eine Arzt-KI, die die ganze Zeit immer wieder schlafen geschickt wird – Fantasy trifft Science Fiction trifft Popkultur! Extrem witzig, überaus unterhaltsam, kurzweilig und voll mit neuen SF-Ideen. Must read for the fun and the ideas!
Platzierung im Vormonat (-)

Ermittlerin Patricia Colombari untersucht den Tod von Percy Shelley und taucht dazu tief in die Erinnerungen der Autorin Mary Shelley ein, die so einiges verdrängt zu haben scheint. Historische Realität und phantastische Elemente verschmelzen dabei zu einer unheimlichen Reise ins Italien des 19. Jahrhunderts, zu Feierlichkeiten mit Lord Byron, an die Küste von La Spezia und in Tiefen, in denen sich finstere Geheimnisse offenbaren … „Die Geister von La Spezia“ ist ein höchst origineller und leicht morbider Roman, in dem Genregrenzen verschwimmen.
Platzierung im Vormonat (1)

Mit „Tod der Autorin“ erzählt Africanfuturistin und Own-Voice-Autorin Nnedi Okorafor gleich zwei Geschichten: Die der querschnittgelähmten Zelu und ihrer komplizierten nigerianisch-amerikanischen Familie in einem near-future Chicago. Und die von Robotern und KIs in einem posthumanem Nigeria, die überraschend menschlich sind und eine Schwäche für Geschichten haben. Ob Roboter selbst Geschichten schreiben können und wie das alles wirklich zusammenhängt, erfährt man aber erst ganz am Schluss.
CN: Ableismus, Alkoholkonsum, Drogenkonsum, Genozid, Krieg, physische Gewalt, PTBS, Rassismus, Schusswaffen, Schwangerschaft, Sexismus, Tod, Trauer
Platzierung im Vormonat (5)

Elias Tembos Geschichte ist absolut spannend, modern und rasant! Das Thema KI und was sie in Zukunft wohl alles können wird, beschäftigt die Menschen sehr. Die Charaktere bleiben geheimnisvoll, die Plottwists sind atemberaubend und die Lesenden erwarten einige erschütternde Erkenntnisse.Garniert ist diese Schnitzeljagd durch die virtuellen Realitäten mit vielen Anspielungen auf die Popkultur.
Platzierung im Vormonat (6)

Einer Gruppe Studierender rund um Arthur Oaks fällt ein in Menschenhaut gebundenes Buch in die Hände. In einer betrunkenen Silvesternacht lesen sie die okkulten Inhalte und versuchen zum Spaß, einen uralten, mystischen Drachen zu beschwören. Erst Tage später merken sie, dass nichts davon ein Fiebertraum aus Alkohol und Weed war. Mehr kann man eigentlich nicht verraten… Das Buch ist durchweg spannend, wirft viele moralische Fragen auf und am Ende fragt man sich, auf wessen Seite man selber stehen würde.
CN: Alkoholkonsum, Alkoholmissbrauch, Alkoholsucht, Blutige Beschreibung eines Mordes, Misogynie, sexistische Witze, Turbulenzen und drohender Absturz eines Linienflugs.
Platzierung im Vormonat (7)

Şeyda Kurts dystopisches Romandebüt, das sich wegen einer Prophezeiung auf TikTok mit dem anstehenden Weltuntergang in einer erschreckend realistischen Gegenwart auseinandersetzt, ist keine leichte Kost. Eine schwindelerregende Sprache gepaart mit einer stets beklemmenden Atmosphäre verhandelt kollektives Erinnern in politischen Polykrisen. Wer hat die Deutungsmacht über die eigene Geschichte und über das eigene Leben? Wie weit geht intersektionale Solidarität in ausweglosen Situationen und wer distanziert sich eigentlich von was in dystopischen Zeiten?
CN: Blut, Feuer, Flucht, körperliche Gewalt, Mord, Rassismus, Tabakkonsum, Tod und Verlust von Familienmitgliedern und Freund*innen
Platzierung im Vormonat (-)

„Schwert und Feder“ ist das große Finale zu Rachel Caines Alternativweltgeschichte rund um die Bibliothek von Alexandria. In einer Welt, in der Wissen Macht bedeutet und ein Wissensmonopol absolute Macht, folgt die Erzählung sechs Schüler*innen der Bibliothek bis zum Schluss, an dem es heißt, nicht nur das Alte zu stürzen, sondern auch Neues zu schaffen. Bis zur letzten Seite überzeugt die Reihe durch Weltenbau und Figuren und bietet ganz großes phantastisches Kino!
Platzierung im Vormonat (-)

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